Kellerwald 2014 – Saisonstart für Achim

14. April 2014

Kellerwald Marathon 2014
Los geht’s, nächste Saison gestartet. Nach der Wintersaison habe ich mir eine längere Pause gegönnt und einen guten Formaufbau hingelegt. Nicht zuletzt lief auf Mallorca im März alles wie am Schnürchen.
Traditionell stieg ich beim Kellerwald Bikemarathon in Gilserberg in die Saison ein. Die Woche davor war leider turbulent und ich kam müde am Wochenende an. Nichts desto trotz ging es früh am Sonntag los. Pünktlich um 9°° starteten wir auf die 2 Runden à 40km. Es war kühl, aber schön trocken, der Wald blühte auf und wir fanden eine schnelle Rennpiste vor.
Nachdem das Führungsmotorrad den Weg gefunden hatte, konnte das Rennen beginnen. Mit einem großen Trupp ging es in die ersten zwei langen Anstiege, die für Selektion sorgten. Leider kam ich erst spät in den Tritt und verlor wertvolle Minuten.
Die erste Runde war nach 1.40h geschafft und es ging ein zweites Mal rund. Leider wurde es am Himmel trüber, anstatt dass die Wärme kam. Dies sorgte dafür, dass ich an diesem Tag ungewöhnlich kalte Beine hatte und die Muskeln immer schwerer wurden. Am Ende schaffte ich aber noch eine passable Zeit und kam nach 3.33h als Gesamt 35. / 13. Senioren 1 ins Ziel.

WATT-Hauptversammlung

25. Februar 2014

Die HV findet am 15.03.2014 ab 19:30 Uhr bei Plückers statt !

W A T T
Warsteiner All Terrain Team e.V.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Warstein, 24.02.2014

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,

hiermit lade ich euch zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des WATT ein. Sie findet am 15.03.2014 um 19.30 Uhr im Plücker´s Hoff statt.

Tagesordnung:

1) Begrüßung
2) Jahresrückblick
3) Kassenbericht
4) Kassenprüfbericht
5) Wahlen
6) Aktivitäten 2014
7) Verschiedenes

Weitere Vorschläge zur Jahreshauptversammlung können bis eine Woche vor der Versammlung an jedes Vorstandsmitglied überreicht werden.

Mit dem Hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme verbleibe ich mit sportlichen Grüßen.

K. Wohlmeiner
1. Vorsitzender

Cross Deutschlandcup mit Achim

05. November 2013

Allerheiligen kam passend, um Stuttgart unsicher zu machen und die beiden Deutschlandcup Rennen in Stuttgart Vaihingen und Magstadt mit zu nehmen.
Samstag begann der sportliche Teil mit dem Rennen in Vaihingen. Die 2,5km Runde war fast ausschließlich in einer Wiese gesteckt, welche durch Regen in der Nacht tief schlammig war. Entspannung bot eine Schleife über einen Schulhof, auf dem wir allerdings zweimal vom Rad mussten um einige Treppen zu laufen.
Am Start mit ca. 60 Fahrern stand ich aufgrund der kurzfristigen Nachmeldung leider relativ weit hinten. Die tiefe Wiese selektierte das Feld aber schnell, so dass ich vor allem in den ersten 4 Runden Plätze gut machen konnte. Ab Rennmitte waren die Karten dann irgendwie gelegt und es passierte nicht mehr viel.
Am Ende kam ich auf Platz 30 ins Ziel
Der Sonntag begann mit einer kleinen Trainingseinheit um wieder munter zu werden. Das eigentliche Rennen startete dann ebenfalls um 14.30 Uhr am Sportplatz unter den Buchen in Magstadt. Anders als am Vortag stand ich mit deutlich besserer Ausgangslage in Startreihe 2. Der Start gelang sehr gut und mit hohem Tempo ging es die lange zielgerade hinauf.
Es folgten einige crosstypische Kehren im Wald, welche durch Hürden erschwert wurden, ehe man zu einer schwierigen und sehr rutschigen Abfahrt kam. Dies war was für die MTBiker unter uns. Nach kurzer „Erholphase“ auf einer Straße, leicht ansteigend mit Gegenwind, mussten wir mit dem Rad auf der Schulter eine ewig lange und tiefe Wiese hinauf laufen. Oben folgten lediglich einige Kurven, bis man wieder am Zielbogen war.
Die 9 Runden liefen besser als am Vortag und lediglich in der Laufpassage tat ich mich merklich schwer. Ich konnte aber im Laufe des Rennens einige Plätze gut machen und mich heute nach und nach auf einen guten 19. Platz hervor arbeiten.
In der Gesamtwertung des Deutschland Cup konnte ich mich an diesem Rennwochenende erfolgreich von Rang 44 auf Rang 28 der Gesamtwertung steigern.
Die Woche über stehen einige Laufeinheiten an, um Sonntag beim Airportrun am heimischen Flughafen mal Alternativsport zu betreiben.

Die Cross-Saison ist gestartet-Bericht von Achim

23. Oktober 2013

Kaum ist die MTB Saison 2013 vorbei, schnappte ich mir das Querfeldeinrad und drehte ein paar Runden, um mich an das Sportgerät zu gewöhnen.
Der Stevens Cross Cup in Hannover bot einen schönen Einstieg in die Wintersaison, weshalb ich an dem Rennen am Ufer der Ihme teilnahm. Leider verzögerte sich der Start um eine Stunde, was aber bei spätsommerlichen Temperaturen nicht weiter schlimm war.
Mit einem Fahrerfeld von 52 Startern jagten wir auf die ersten engen Kurven des anspruchsvollen 1,6km Rundkurs zu. Aus Reihe 3 erwischte ich einen guten Start und konnte eine gute Position sichern und etwa auf Rang 10 auf die 16 Runden gehen. Mit Rundenzeiten von etwas über 4 Minuten kann einem schon mal schwindelig werden. Vor Allem sind Restrundenanzeigen von 13 schwer im Kopf zu verarbeiten.
Nichts desto trotz hielt ich den Puls über 180 und versuchte immer wieder Plätze gut zu machen, so dass ich zwischenzeitlich auf Rang 8 lag. Leider ernüchterte mich ein Platten am Hinterrad 1,5 Runden vor Schluss, da das Wechselmaterial im Auto lag. Da der Reifen aber gut auf die Felge geklebt war, schaffte ich es noch, das Rennen zu beenden. Leider verlor ich noch wertvolle Plätze und war am Ende 14.
Nachmittags wurde das Rad gerichtet ehe der gemütliche Abend folgte. Sonntag folgte dann bei wieder herrlichem Wetter der 2. Lauf zum Deutschlandcup 2013/14 am Lohner Aussichtsturm nahe Oldenburg. Der Strecken Sprecher Peter Rode wurde nicht müde zu sagen, dass sich Lohne lohnt. So erhoffte auch ich mir ein erneut gutes Rennen.
Mittags gingen wir im Elitefeld erneut mit etwa 50 Startern auf die anspruchsvolle 2,3km Runde, welche heute nur 13-mal zu umrunden war. Auf der Strecke in Lohne zeigt sich vor allem der kleine Anstieg zum Turm als rennentscheidend.
Nach dem Start aus der vorletzten Reihe gelang es mir mich auf dem Weg zum Turm im Mittelfeld zu platzieren. Der weitere Streckenverlauf ist so eng und wir gerade in den ersten Runden so schnell gefahren, dass man sich im langen Feld durch den Wald schlängelt und kaum Plätze gut machen kann.
Ich konnte mich im rennverlauf vom Vortag „locker“ fahren und machte nach und nach Plätze gut. Am Ende erreichte ich einen guten 20. Platz bei diesem Rennen, so dass ich in der Gesamtwertung des Deutschlandcup nun auf Platz 32 liege.
Am kommenden Wochenende wird dann der Weser Ems Cup in Cloppenburg angesteuert.

Achim in Titmaringhausen

11. September 2013

Richtig tolle Trails findet man oft nicht weit weg, stellte ich heute bei Titmaringhausen Marathon fest. Heute gab ich mir die Premiere bei diesem Marathon im Sauerland. Die 71km Runde mit 1660hm bestand aus einer Einführungsrunde mit 5km und zwei 33km Runden mit reichlich schmalen, wurzeligen und schnellen Trails sowie schönen Anstiegen und spannenden Abfahrten.
Ich ließ es zunächst relativ locker angehen und teilte mir die Kraft ein, denn ein Rennen über diese Distanz habe ich schon ein paar Wochen nicht mehr gefahren. So fuhr ich in einer gut laufenden 6 Mann Gruppe das erste Renndrittel. Danach forcierte ich das Tempo und machte Plätze um Plätze gut. Die erste Runde + Einführungsrunde war nach etwa 1.38h geschafft und es ging zu dritt auf die nächste und letzte Runde. Vor mir sah ich weitere Altersklassenkonkurrenten, die ich versuchte zu erreichen. Leider setzte zu diesem Zeitpunkt Regen ein, was die Beine ziemlich erfrischte und die Sicht trübte. Trotzdem ging es weiter, denn die Strecke macht sehr viel Spaß.
Am Ende war ich nach 3.06h als Gesamt 15. Und 6. In der Senioren1 Klasse im Ziel. Kommendes Wochenende ist dann der Dünsberg Marathon vorgesehen, wenn das Wetter nun nicht völlig abschmiert.

LÖRMECKETURMLAUF FÄLLT AUS !!!!!!!

27. August 2013

Aufgrund der Absage der Warsteiner WIM durch das Ordnungsamt, kann unser Lauf bedauerlicherweise nicht stattfinden !!!
Wie bedauern die Absage sehr, dürfen den Lauf aber nicht durchführen !
Der Vorstand WATT e.V.

Infos zum Lörmecketurmlauf am 31.8.2013

13. August 2013

Weitere aktuelle Infos zum 6. Lörmecketurm Lauf am 31.08.2013
Achtung Änderung der Kurzstrecke!
Auf Grund von Waldarbeiten muss aus Sicherheitsgründen die 5 km-Strecke
verändert werden. Die Runde wird auf ca. 3 km gekürzt und ist dann 2x zu
laufen oder zu walken, so dass sich eine Streckenlänge von ca. 6 km ergibt. Wir
bitten insbesondere die Starter/innen beim Teamlauf, dieses zu beachten. Ein
aktueller Streckenplan folgt in Kürze.
Die Ausschreibung mit weiteren Informationen steht auch auf der Homepage des
Ski-Klubs zum Download bereit. www.skiclub-warstein.de
Anmeldung am Veranstaltungstag ab 10:30 Uhr bis 30 Minuten vor dem Start
der jeweiligen Disziplin im Wettkampfbüro „Warsteiner Forum“ am
Besucherzentrum Warsteiner Welt.
Information zum Sparkassen-Teamlauf:
Teamlauf über ca. 6 km (2 Runden a ca. 3 km)
Ein Team besteht aus mindestens drei Läufern/-innen, unabhängig von Alter und
Geschlecht. Gewertet werden die drei schnellsten Zeiten einer Mannschaft. Einen
Cup bekommt die schnellste Mannschaft beim Sparkassen Teamlauf.
Information zur Stadtmeisterschaft im Nordic Walking:
Stadtmeister/in im Nordic Walking
Der Titel Stadtmeister/in wird beim Nordic Walking über die 12 km-Strecke
vergeben. Ein Warsteiner Präsent gibt es zudem für das meldestärkste Team
beim Nordic Walking.
Information des Westdeutschen Skiverbandes zur diesjährigen wsv-
Laufserie:
Vier Läufe – Vier Orte – Ein Cup / Laufserie 2013 des wsv:
Tolle Wettbewerbe in Berg- und Waldläufen veranstalten die Skivereine im
Westdeutschen Skiverband in der ganzen schneefreien Zeit. Vier exponierte
Wettkämpfe, die von einem Skiverein/Skiabteilung im wsv veranstaltet werden,
bilden die Laufserie. Die Teilnahme an der wsv-Laufserie erfolgt ohne zusätzliche
Startgebühr.

24 Stunden von Duisburg mit Achim

08. August 2013

Am vergangenen Wochenende traf sich die große „Bikefamilie“ zum 24h Rennen im Duisburger Landschaftspark. Das alte Hüttenwerk bietet den Teilnehmern eine absolut atemberaubende Atmosphäre, die sonst nirgendwo zu erleben ist. Auf einer abgesperrten Mountainbike-Runde von 8,5KM fahren die Biker/-innen im 1er, 2er, 4er oder gar 8er Team so viele Runden in 24 Stunden wie möglich.
Unser Team „Mike & Friends – letzte Rille“ bestand aus Mike Kluge, Marc Weisshaupt, Jörg Scherf, Benedikt Mönig, Georg Bickel, Achim Scholz, Daniel Waldorf und Matthias Amann.
Mit Mike „the Bike“ Kluge hatten wir einen erfahrenen und lehrreichen Teamleader, da er uns als mehrfacher Deutscher Meister im Querfeldein, Weltmeister Amateure/ Elite im Querfeldein (1992) ,Gesamtsieger des MTB Worldcup (1990) und mehrfacher Weltmeister Trainer wertvolle Tipps rund um den MTB Sport gab. Vor allem aber kam der Spaß unseres Teams an diesem Wochenende nicht zu kurz und wir nutzten die Erholungsphasen für Volleyballspiele oder lustigen Stories aus vergangenen Zeiten.
Das Rennen begann am Samstag um 12°° und endete folglich Sonntag um 12°° Mittag. Zunächst fuhren wir alle nur eine Runde, die etwa 20min dauerte, um mit schnellen Wechseln eine vordere Position der insgesamt über 500 Teams bzw. 109 8er Teams zu sichern. So lagen wir von Beginn an in den Top Ten und behaupteten uns auf den Rängen 6-8. Im zweiten und dritten Turn wechselten wir auf 2 Runden je Fahrer, so dass die Erholzeiten länger waren und wir die ersten 10h gut über die Bühne brachten.
Mit Einbruch der Dämmerung um 21°° war Lichtpflicht angesagt und wir statteten die Bikes mit unseren Hochleistungslampen aus. So wurde die Nacht zum Tag und wir genossen die wirklich bemerkenswerte Kulisse aus bunt beleuchtetem Hüttengelände und einem Lichterspiel der vielen Biker. Die Taktik wurde geändert und wir fuhren nun 3 Runden je Person, so dass Gelegenheit war, etwas Schlaf in unserem Camp zu bekommen.
Leider bekamen wir zu diesem Zeitpunkt ein Platten sowie ein Schaltungsdefekt, was ca. 20min kostete. Trotzdem kämpften wir weiter und fuhren sogar schnellere Rundenzeiten als bei Tag, da die Strecke immer mehr zur Routine wurde und die Atmosphäre zur Höchstform anpeitschte.
In den morgendlichen Stunden nahmen wir noch einmal alle Kräfte zusammen und fuhren nun mit kurzen Ein- und Zwei-Runden Turns bis ins Finale. Am Ende belegten wir Platz 8 in der Overallwertung aller 506 Teams und Platz 7 in der 8er Mannschaftswertung, womit wir das Ziel von Platz 5 nur knapp verfehlten.
Unser gutes Teamwork sowie die perfekte Unterstützung unserer Betreuer rundeten die sportliche Leistung ab.
Mike meinte noch, bei uns ist noch einiges an ungenutztem Potential, wodurch die Rundenzeiten „locker“ um 20-35 Sekunden verkürzt werden können.

Achim in Saalhausen mit Wut im Bauch

08. Juli 2013

Nach einem defektreichen Neheim Live Marathon war die Zielsetzung für den Marathon in Lennestadt – Saalhausen lediglich, mit guter Performance das Ziel zu erreichen.
Den Marathon am Samstag war ich noch nie gefahren, doch versprachen die Rennkollegen sowie die Ausschreibung mit 59km und 1600hm eine sportliche Herausforderung.
Bei bestem Wetter und angenehmer Fahrweise fuhren wir neutralisiert bis zum nächsten Ort, in dem das Rennen freigegeben wurde, Der erste Anstieg wurde harmlos in einer großen Gruppe gefahren, welche sich erst auf den letzten Meter hinauf zerlegte. Von nun an war ich im guten Mittelfeld der ersten Gruppe unterwegs.
Nach 15km passierten wir nochmals das Veranstaltungsgelände, ehe wir einen sehr langen und abwechslungsreichen Anstieg über Schotter, Wald und schlammige Passagen hinauf geschickt wurden. Ich war gut unterwegs und versuchte ein hohes Tempo zu fahren. Meine Position veränderte sich nicht sonderlich. Eine kleine Gruppe, der ich vorher enteilt war, schloss allerdings wieder auf.
Etwa zur Rennhälfte deutete sich allerdings wieder ein Problem an, als das Hinterrad sehr weich wurde. So musste ich halten und den Reifen wieder dicht bekommen. Glücklicherweise bekam ich dies mit einigen CO2 Patronen und etwas Dichtmilch hin, so dass ich lediglich 6min Verlor.
Mit Wut im Bauch fuhr ich auf letzter Rille weiter. Die zweite Rennhälfte kam mir aber entgegen, denn der Trailanteil stieg und die letzte Abfahrt machte Laune. Am Ende belegte ich Rang 15 in der Gesamtwertung sowie Platz 5 in der Seniorenklasse – cool, cool 
Nun kommt meine Sommerpause. Nach 20 Renneinsätzen freue ich mich auf das Training, ehe es am Monatsende weiter geht.

Henri meistert die TransAlp !!!

05. Juli 2013

Erfolgreich absolvierte der Warsteiner WATT Biker Henri Kleinhammer die Transalp 2013.
In sieben Etappen ging es von Sonthofen nach Arco am Gardasee.

Bei Start am Sonntag schien für die Fahrer noch die Sonne , das sollte aber leider das letzte mal sein. Denn schon auf den ersten Kilometern verschlechterte sich das Wetter und sollte leider bis zum vorletzten Tag auch so bleiben.
Schon an den ersten Pässen erwartete die Fahrer Kälte , Regen und nasse Strassen , was gerade in den Abfahrten gefährlich wurden.
Leider verunglückte gleich am ersten Tag , 3 km vor dem Ziel in einer Abfahrt ein Fahrer tödlich , als er aus ungeklärten Gründen einen Abhang hinunterstürzte.
Am nächsten wurde die Originalstrecke dann abgesagt , das es auf 1600 Hm schneien sollte , und man die 3 Pässe auf keinen Fall fahren konnte.
So wurde das Teilnehmerfeld im geschlossenen Verband nur zum nächsten Zielort überführt.

Die nächsten 3 Tage wurden dann die schwersten Etappen.
Jeden Morgen musste man sich dick anziehen , und das im Sommer , aber gerade auf den Abfahrten war es verdammt kalt.
Der Alltag war tgl. immer der gleiche , früh morgen um 6.oo Uhr , Frühstück ,7.3o Taschen abgeben und 9.oo Uhr Start , in Zernez sogar schon um 08.oo Uhr.
Nach dem Rennen dann Quartier beziehen, 18.oo Pastaparty und 19.oo Briefing für den nächsten Tag.
Die ganze Veranstaltung war schon perfekt durchorganisiert , schon fast auf Profiniveau

Bei der 4ten Etappen , gab die Rennleitung erst 20 min vor den Start frei , da das Wetter am Stilfser Joch schwer zu kalkulieren war.
Dieser Anstieg hat es schon in sich , da es der höchste Pass ist in Italien mit 2753 hm
Die Anstiege der Tage , wie der Ofenpass , Stilfser Joch , Mortirolo , oder auch der Passo Foscagno verlangten von den Fahrer alles ab , denn bis zu 30 km lange Anstiege oder 12% Steigungen über 11 km findet man hier nirgends.
Für die beiden Fahrer lief es ganz gut , auch wenn das Ziel erst einmal nur war , gesund am Gardasee anzukommen.
Bevor es abends in Kaltern an Weinstrasse am 6ten Tag Wettermäßig endlich besser werden sollte , erlebten die Fahrer noch einmal , die volle Härte des Wetters.

Nach 11 km Anstieg am Passo Tonale auf 1880 angekommen, dichter Nebel und 2° , da half die Brühe auch nur ganz kurz. Also rein in die Abfahrt. Nun folgten Schneeregen und eine 11 km lange Abfahrt. Aus Sicherheitsgründen fuhren die beiden langsam herunter , denn mit eiskalten Fingern und der Körper unterkühlt , war ein sicheres bremsen kaum möglich.
Trotzdem überholten einige Fahrer mit vollem Tempo, hatten Sie den ersten Tag schon vergessen ??
Unten im Tal angekommen, beschlossen die beiden , sich ein paar Minuten bei einem Expresso aufzuwärmen, denn ein fahren so unterkühlt war den beiden einfach zu gefährlich.
Nach 25 min Pause ging es weiter, und Sie überholten viel Gruppen , und es ging in die beiden letzten Pässe des Tages.
In Kaltern angekommen , schien endlich die Sonne , nach 6 Tagen.
Bei einer Flasche Rotwein , ließen die beiden den Tag ausklingen.
Am letzten Tag ging es dann morgens , bei 16° auf die Strecke.

Die ersten 30 km , wurden dann in großen Gruppen noch einmal richtig Tempo gemacht , und bis zum Pass hatten man einen Schnitt von 40,0 km/h
Dann folgte der letzte Pass der Transalp , bevor zum Zielort Arco , wo sie mit 23° empfangen wurden.
Mit der Gesamtzeit von 36:04:36 über 800 km und 16350 Hm belegten die beiden Platz 176 in der AK und 438 in der Gesamtwertung unter den 650 Teams.
Abends gab es dann für alle Teilnehmer ein große Pastaparty , wo auch die Sieger gekürt wurden.

Unter den ersten Teams , fand man allerdings kaum Jedermänner , sondern schon komplett durch organisierte Teams , mit eigenen Versorgungsteams auf der Strecke.
Auch die Sieger hatten eine faden Beigeschmack , den bei den Frauen gewann Edith van den Branden , die vor 2 Jahren wegen Doping erwischt wurde , und bei den Masters siegte Jörg Ludewig , ein Ex Profi des Teams Telekom.

Für alle Fahrer war es eine sehr harte Tour, die vielen Anstiegen ,und das kalte Wetter taten das übrige.
Im Transalpcamp oder auf der Strecke, lernten die beiden aber auch viel Leute kennen und spätestens wenn man am Ziel angekommen ist und in der Sonne sitzt , sind die Strapazen vergessen.
Am Sonntag ging es mit dem Bus wieder zurück und bereits am Montag wartete der Büroalltag für den 49.jährigen wieder , denn der Rennradsport bleibt ein Hobby.