Henri eröffnet die Saison 2014

25. April 2014

Für den Warsteiner WATT Biker Henri Kleinhammer begann die Saison 2014 wie in den letzten Jahren mit einem Frühjahresklassiker.
Als erstes Rennen stand am 05.04 die Flandernrundfahrt auf dem Programm, Die Ronde de Flanderen ist eine 133 km Runde mit 1600 Hm sowie 16 Anstiegen.
Bei diesen Anstiegen kommt noch die Schwierigkeit dazu dass bei teilweise 14-22% noch Kopfsteinpflaster dazu kommt.
Trotz das die Strecke etwas verändert wurde, waren es ca. 13-15 km Kopfsteinpflaster , aber das kannte der Warsteiner ja schon vom letzten Jahr.

Mit einem Teamkollegen aus ging es für Henri morgens um 07.30 Uhr auf Strecke , diesmal waren es gegenüber dem Vorjahr schon 10° , und es sollte trocken bleiben mit bis zu 18°.
Trotz des fehlendem TL aus Mallorca in diesem Jahr , war der Warsteiner ganz optimistisch , den das Wetter war in diesem Frühjahr ja sehr mild und ideal zum trainieren in heimischen Gefilden
Wie in jedem Jahr waren wieder 16000 Fahrer auf der Strecke , 4000 davon auf der langen 250er Runde , die morgen in Brügge gestartet wird , aber eigentlich bis Oudenaarde nur eine flache Anfahrt ist.

Erstaunlich gut verlief die Fahrt für die beiden und trotz der vielen Fahrer auf der Strecke kamen die beiden sehr gut voran.
Etwas schwierig wurde es nur, an den Anstiegen , wo viele Fahrer absteigen mussten , nicht so der Warsteiner , der entgegen dem letzten Jahr , alle Anstiege auf dem Rad meisterte.
Aber das Kopfsteinpflaster ist schon sehr Material. zermürbend, was die beiden auch merkten, trotz der Fahrt mit dem Crosser und speziellen Reifen.
Bei vielen Fahrern sah man diverse Reifenschäden, defekte Schaltungen, verlorene Sättel und lose Flaschenhalter, als dieses sah man den ganzen Tag.
Auf den letzten 40 km , ging es dann ans eingemachte , immer wieder kleine giftige Anstiege mit 14-16% und 20 km vor dem Ziel kamen dann für alle die beiden Schafrichter.

Erst der 2 km lange Kopfsteinpflasteranstieg Kwaremaont mit max. 14% und dann der 500 m Paterberg mit durchschnittlich 13% und max. 21%.
Nach eine reinen Fahrzeit von 5.20 h, und 40 min schneller als 2013 kamen die beiden dann glücklich im Ziel an.
Am nächsten tag ging es vom Hotel noch auf die 12 km entfernte Velodrome Roubaix , wo noch einige Runde auf “heiligem Boden“ gedreht wurden , bevor man sich am Nachmittag dann live das Rennen der Profis anschauten , mit dem Sieger Fabian Cancellara
Unglaublich wie die Zuschauer dieses Wochenende in Flandern als Spektakel machten, hier in Deutschland leider nicht mehr möglich

Weiter geht es für den Henri mit folgenden Terminen
29/30.05 Fleche Allemagne / 520 km nonstop
08.06 Rhön Marathon / 248 km mit 4500 Hm
14.06 Burning Road / 400 km nonstop
25-27.07 24h Rad am Ring als Einzelstarter
10.08 Highlander Radmarathon / 186 km mit 4500 Hm

Achim bei RUND um Köln im rad.net. Team

23. April 2014

Das zweite Rennen in 2014 wurde bereits auf Mallorca geplant. Rund um Köln 2014 mit dem rad-net ROSE Master Team, mit dem ich eine schöne Zeit auf der Baleareninsel verbrachte.
So ging es früh morgens an Ostermontag nach Köln, um mit Jürg, Niklas, Jürgen, Christian und Uli die 124,6km im bergischen Land zu bewältigen. Die Taktik war klar: Ein Podestplatz in der Teamwertung (die besten 4 je Team) sowie der Kampf um die Bergwertung im Rahmen der rad-net Berg Challenge.
Nach dem Start ging es flach aus Köln raus und ich nutzte die Chance, das Feld anzuführen. Die Straßen in Köln hörten scheinbar nicht auf, so dass es sich ewig zog. In nördlicher Richtung ging es weiter nach Odenthal. Leider erwischte es mich, nachdem ich gerade mit Uli über das Profil gesprochen hatte. Ein Mitstreiter berührte beim trinken ein parkendes Auto und riss mich mit zu Boden. So hatte ich mir das mit A… aufreißen nicht vorgestellt. Die Hose und meine Nerven waren hin und das Spritzenfeld weg.
Kurz überlegte ich zurück zu fahren, ging aber doch mit Schmerzen wieder aufs Rad. Es dauert bis zum berühmten Anstieg nach Schloss Bensberg, ehe ich wieder in der führenden Gruppe mit etwa 150 Leuten vertreten war. Auf dem Weg dahin, versuchte ich die Challenge Bergwertung so gut es ging zu fahren.
Nach Bensberg fuhren wir eine Schleife über Hoffnungsthal und Overath zurück nach Spitze, wo es erneut in Richtung Schloss Bensberg hoch ging. Leider verlor ich bereits etwa in Overath den Anschluss an die führende Gruppe, so dass wir zunächst zu Dritt, dann in einer 20 Mann Gruppe unterwegs waren.
Das zweite Mal Schloss Bensberg lief gut, aber es war inzwischen vom starken Regen sehr rutschig. Nicht alles schafften den Anstieg auf Kopfsteinpflaster auf dem Rad. Die restlichen 30km zum Ziel hatte ich keine weiteren Ambitionen und wollte nur heile „nach Hause“.
Nach 3.18 Stunden kam ich mit 10 min Rückstand nach vorne als 116. Gesamt / 53. AK in Köln an. Hier schien auch wieder die Sonne und wir konnten Ostern schön ausklingen lassen. In der Teamwertung konnten die anderen dann weiter vorne einen guten 5. Platz sichern, Christian war mit Rang 3 in der AK unser Schnellster (28. Gesamt). In der Bergwertung konnte ich zumindest mit Rang 10 meine Ambitionen zeigen.
Ich hoffe, dass ich meine Rennperformance trotzdem verbessern konnte und bin gespannt auf das „Heimspiel“ in Sundern am kommenden Samstag. Danach geht’s zur dolce vita nach Riva, zum großen MTB Marathon am Gardasee.

Kellerwald 2014 – Saisonstart für Achim

14. April 2014

Kellerwald Marathon 2014
Los geht’s, nächste Saison gestartet. Nach der Wintersaison habe ich mir eine längere Pause gegönnt und einen guten Formaufbau hingelegt. Nicht zuletzt lief auf Mallorca im März alles wie am Schnürchen.
Traditionell stieg ich beim Kellerwald Bikemarathon in Gilserberg in die Saison ein. Die Woche davor war leider turbulent und ich kam müde am Wochenende an. Nichts desto trotz ging es früh am Sonntag los. Pünktlich um 9°° starteten wir auf die 2 Runden à 40km. Es war kühl, aber schön trocken, der Wald blühte auf und wir fanden eine schnelle Rennpiste vor.
Nachdem das Führungsmotorrad den Weg gefunden hatte, konnte das Rennen beginnen. Mit einem großen Trupp ging es in die ersten zwei langen Anstiege, die für Selektion sorgten. Leider kam ich erst spät in den Tritt und verlor wertvolle Minuten.
Die erste Runde war nach 1.40h geschafft und es ging ein zweites Mal rund. Leider wurde es am Himmel trüber, anstatt dass die Wärme kam. Dies sorgte dafür, dass ich an diesem Tag ungewöhnlich kalte Beine hatte und die Muskeln immer schwerer wurden. Am Ende schaffte ich aber noch eine passable Zeit und kam nach 3.33h als Gesamt 35. / 13. Senioren 1 ins Ziel.

WATT-Hauptversammlung

25. Februar 2014

Die HV findet am 15.03.2014 ab 19:30 Uhr bei Plückers statt !

W A T T
Warsteiner All Terrain Team e.V.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Warstein, 24.02.2014

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,

hiermit lade ich euch zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des WATT ein. Sie findet am 15.03.2014 um 19.30 Uhr im Plücker´s Hoff statt.

Tagesordnung:

1) Begrüßung
2) Jahresrückblick
3) Kassenbericht
4) Kassenprüfbericht
5) Wahlen
6) Aktivitäten 2014
7) Verschiedenes

Weitere Vorschläge zur Jahreshauptversammlung können bis eine Woche vor der Versammlung an jedes Vorstandsmitglied überreicht werden.

Mit dem Hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme verbleibe ich mit sportlichen Grüßen.

K. Wohlmeiner
1. Vorsitzender

Cross Deutschlandcup mit Achim

05. November 2013

Allerheiligen kam passend, um Stuttgart unsicher zu machen und die beiden Deutschlandcup Rennen in Stuttgart Vaihingen und Magstadt mit zu nehmen.
Samstag begann der sportliche Teil mit dem Rennen in Vaihingen. Die 2,5km Runde war fast ausschließlich in einer Wiese gesteckt, welche durch Regen in der Nacht tief schlammig war. Entspannung bot eine Schleife über einen Schulhof, auf dem wir allerdings zweimal vom Rad mussten um einige Treppen zu laufen.
Am Start mit ca. 60 Fahrern stand ich aufgrund der kurzfristigen Nachmeldung leider relativ weit hinten. Die tiefe Wiese selektierte das Feld aber schnell, so dass ich vor allem in den ersten 4 Runden Plätze gut machen konnte. Ab Rennmitte waren die Karten dann irgendwie gelegt und es passierte nicht mehr viel.
Am Ende kam ich auf Platz 30 ins Ziel
Der Sonntag begann mit einer kleinen Trainingseinheit um wieder munter zu werden. Das eigentliche Rennen startete dann ebenfalls um 14.30 Uhr am Sportplatz unter den Buchen in Magstadt. Anders als am Vortag stand ich mit deutlich besserer Ausgangslage in Startreihe 2. Der Start gelang sehr gut und mit hohem Tempo ging es die lange zielgerade hinauf.
Es folgten einige crosstypische Kehren im Wald, welche durch Hürden erschwert wurden, ehe man zu einer schwierigen und sehr rutschigen Abfahrt kam. Dies war was für die MTBiker unter uns. Nach kurzer „Erholphase“ auf einer Straße, leicht ansteigend mit Gegenwind, mussten wir mit dem Rad auf der Schulter eine ewig lange und tiefe Wiese hinauf laufen. Oben folgten lediglich einige Kurven, bis man wieder am Zielbogen war.
Die 9 Runden liefen besser als am Vortag und lediglich in der Laufpassage tat ich mich merklich schwer. Ich konnte aber im Laufe des Rennens einige Plätze gut machen und mich heute nach und nach auf einen guten 19. Platz hervor arbeiten.
In der Gesamtwertung des Deutschland Cup konnte ich mich an diesem Rennwochenende erfolgreich von Rang 44 auf Rang 28 der Gesamtwertung steigern.
Die Woche über stehen einige Laufeinheiten an, um Sonntag beim Airportrun am heimischen Flughafen mal Alternativsport zu betreiben.

Die Cross-Saison ist gestartet-Bericht von Achim

23. Oktober 2013

Kaum ist die MTB Saison 2013 vorbei, schnappte ich mir das Querfeldeinrad und drehte ein paar Runden, um mich an das Sportgerät zu gewöhnen.
Der Stevens Cross Cup in Hannover bot einen schönen Einstieg in die Wintersaison, weshalb ich an dem Rennen am Ufer der Ihme teilnahm. Leider verzögerte sich der Start um eine Stunde, was aber bei spätsommerlichen Temperaturen nicht weiter schlimm war.
Mit einem Fahrerfeld von 52 Startern jagten wir auf die ersten engen Kurven des anspruchsvollen 1,6km Rundkurs zu. Aus Reihe 3 erwischte ich einen guten Start und konnte eine gute Position sichern und etwa auf Rang 10 auf die 16 Runden gehen. Mit Rundenzeiten von etwas über 4 Minuten kann einem schon mal schwindelig werden. Vor Allem sind Restrundenanzeigen von 13 schwer im Kopf zu verarbeiten.
Nichts desto trotz hielt ich den Puls über 180 und versuchte immer wieder Plätze gut zu machen, so dass ich zwischenzeitlich auf Rang 8 lag. Leider ernüchterte mich ein Platten am Hinterrad 1,5 Runden vor Schluss, da das Wechselmaterial im Auto lag. Da der Reifen aber gut auf die Felge geklebt war, schaffte ich es noch, das Rennen zu beenden. Leider verlor ich noch wertvolle Plätze und war am Ende 14.
Nachmittags wurde das Rad gerichtet ehe der gemütliche Abend folgte. Sonntag folgte dann bei wieder herrlichem Wetter der 2. Lauf zum Deutschlandcup 2013/14 am Lohner Aussichtsturm nahe Oldenburg. Der Strecken Sprecher Peter Rode wurde nicht müde zu sagen, dass sich Lohne lohnt. So erhoffte auch ich mir ein erneut gutes Rennen.
Mittags gingen wir im Elitefeld erneut mit etwa 50 Startern auf die anspruchsvolle 2,3km Runde, welche heute nur 13-mal zu umrunden war. Auf der Strecke in Lohne zeigt sich vor allem der kleine Anstieg zum Turm als rennentscheidend.
Nach dem Start aus der vorletzten Reihe gelang es mir mich auf dem Weg zum Turm im Mittelfeld zu platzieren. Der weitere Streckenverlauf ist so eng und wir gerade in den ersten Runden so schnell gefahren, dass man sich im langen Feld durch den Wald schlängelt und kaum Plätze gut machen kann.
Ich konnte mich im rennverlauf vom Vortag „locker“ fahren und machte nach und nach Plätze gut. Am Ende erreichte ich einen guten 20. Platz bei diesem Rennen, so dass ich in der Gesamtwertung des Deutschlandcup nun auf Platz 32 liege.
Am kommenden Wochenende wird dann der Weser Ems Cup in Cloppenburg angesteuert.

Achim in Titmaringhausen

11. September 2013

Richtig tolle Trails findet man oft nicht weit weg, stellte ich heute bei Titmaringhausen Marathon fest. Heute gab ich mir die Premiere bei diesem Marathon im Sauerland. Die 71km Runde mit 1660hm bestand aus einer Einführungsrunde mit 5km und zwei 33km Runden mit reichlich schmalen, wurzeligen und schnellen Trails sowie schönen Anstiegen und spannenden Abfahrten.
Ich ließ es zunächst relativ locker angehen und teilte mir die Kraft ein, denn ein Rennen über diese Distanz habe ich schon ein paar Wochen nicht mehr gefahren. So fuhr ich in einer gut laufenden 6 Mann Gruppe das erste Renndrittel. Danach forcierte ich das Tempo und machte Plätze um Plätze gut. Die erste Runde + Einführungsrunde war nach etwa 1.38h geschafft und es ging zu dritt auf die nächste und letzte Runde. Vor mir sah ich weitere Altersklassenkonkurrenten, die ich versuchte zu erreichen. Leider setzte zu diesem Zeitpunkt Regen ein, was die Beine ziemlich erfrischte und die Sicht trübte. Trotzdem ging es weiter, denn die Strecke macht sehr viel Spaß.
Am Ende war ich nach 3.06h als Gesamt 15. Und 6. In der Senioren1 Klasse im Ziel. Kommendes Wochenende ist dann der Dünsberg Marathon vorgesehen, wenn das Wetter nun nicht völlig abschmiert.

LÖRMECKETURMLAUF FÄLLT AUS !!!!!!!

27. August 2013

Aufgrund der Absage der Warsteiner WIM durch das Ordnungsamt, kann unser Lauf bedauerlicherweise nicht stattfinden !!!
Wie bedauern die Absage sehr, dürfen den Lauf aber nicht durchführen !
Der Vorstand WATT e.V.

Infos zum Lörmecketurmlauf am 31.8.2013

13. August 2013

Weitere aktuelle Infos zum 6. Lörmecketurm Lauf am 31.08.2013
Achtung Änderung der Kurzstrecke!
Auf Grund von Waldarbeiten muss aus Sicherheitsgründen die 5 km-Strecke
verändert werden. Die Runde wird auf ca. 3 km gekürzt und ist dann 2x zu
laufen oder zu walken, so dass sich eine Streckenlänge von ca. 6 km ergibt. Wir
bitten insbesondere die Starter/innen beim Teamlauf, dieses zu beachten. Ein
aktueller Streckenplan folgt in Kürze.
Die Ausschreibung mit weiteren Informationen steht auch auf der Homepage des
Ski-Klubs zum Download bereit. www.skiclub-warstein.de
Anmeldung am Veranstaltungstag ab 10:30 Uhr bis 30 Minuten vor dem Start
der jeweiligen Disziplin im Wettkampfbüro „Warsteiner Forum“ am
Besucherzentrum Warsteiner Welt.
Information zum Sparkassen-Teamlauf:
Teamlauf über ca. 6 km (2 Runden a ca. 3 km)
Ein Team besteht aus mindestens drei Läufern/-innen, unabhängig von Alter und
Geschlecht. Gewertet werden die drei schnellsten Zeiten einer Mannschaft. Einen
Cup bekommt die schnellste Mannschaft beim Sparkassen Teamlauf.
Information zur Stadtmeisterschaft im Nordic Walking:
Stadtmeister/in im Nordic Walking
Der Titel Stadtmeister/in wird beim Nordic Walking über die 12 km-Strecke
vergeben. Ein Warsteiner Präsent gibt es zudem für das meldestärkste Team
beim Nordic Walking.
Information des Westdeutschen Skiverbandes zur diesjährigen wsv-
Laufserie:
Vier Läufe – Vier Orte – Ein Cup / Laufserie 2013 des wsv:
Tolle Wettbewerbe in Berg- und Waldläufen veranstalten die Skivereine im
Westdeutschen Skiverband in der ganzen schneefreien Zeit. Vier exponierte
Wettkämpfe, die von einem Skiverein/Skiabteilung im wsv veranstaltet werden,
bilden die Laufserie. Die Teilnahme an der wsv-Laufserie erfolgt ohne zusätzliche
Startgebühr.

24 Stunden von Duisburg mit Achim

08. August 2013

Am vergangenen Wochenende traf sich die große „Bikefamilie“ zum 24h Rennen im Duisburger Landschaftspark. Das alte Hüttenwerk bietet den Teilnehmern eine absolut atemberaubende Atmosphäre, die sonst nirgendwo zu erleben ist. Auf einer abgesperrten Mountainbike-Runde von 8,5KM fahren die Biker/-innen im 1er, 2er, 4er oder gar 8er Team so viele Runden in 24 Stunden wie möglich.
Unser Team „Mike & Friends – letzte Rille“ bestand aus Mike Kluge, Marc Weisshaupt, Jörg Scherf, Benedikt Mönig, Georg Bickel, Achim Scholz, Daniel Waldorf und Matthias Amann.
Mit Mike „the Bike“ Kluge hatten wir einen erfahrenen und lehrreichen Teamleader, da er uns als mehrfacher Deutscher Meister im Querfeldein, Weltmeister Amateure/ Elite im Querfeldein (1992) ,Gesamtsieger des MTB Worldcup (1990) und mehrfacher Weltmeister Trainer wertvolle Tipps rund um den MTB Sport gab. Vor allem aber kam der Spaß unseres Teams an diesem Wochenende nicht zu kurz und wir nutzten die Erholungsphasen für Volleyballspiele oder lustigen Stories aus vergangenen Zeiten.
Das Rennen begann am Samstag um 12°° und endete folglich Sonntag um 12°° Mittag. Zunächst fuhren wir alle nur eine Runde, die etwa 20min dauerte, um mit schnellen Wechseln eine vordere Position der insgesamt über 500 Teams bzw. 109 8er Teams zu sichern. So lagen wir von Beginn an in den Top Ten und behaupteten uns auf den Rängen 6-8. Im zweiten und dritten Turn wechselten wir auf 2 Runden je Fahrer, so dass die Erholzeiten länger waren und wir die ersten 10h gut über die Bühne brachten.
Mit Einbruch der Dämmerung um 21°° war Lichtpflicht angesagt und wir statteten die Bikes mit unseren Hochleistungslampen aus. So wurde die Nacht zum Tag und wir genossen die wirklich bemerkenswerte Kulisse aus bunt beleuchtetem Hüttengelände und einem Lichterspiel der vielen Biker. Die Taktik wurde geändert und wir fuhren nun 3 Runden je Person, so dass Gelegenheit war, etwas Schlaf in unserem Camp zu bekommen.
Leider bekamen wir zu diesem Zeitpunkt ein Platten sowie ein Schaltungsdefekt, was ca. 20min kostete. Trotzdem kämpften wir weiter und fuhren sogar schnellere Rundenzeiten als bei Tag, da die Strecke immer mehr zur Routine wurde und die Atmosphäre zur Höchstform anpeitschte.
In den morgendlichen Stunden nahmen wir noch einmal alle Kräfte zusammen und fuhren nun mit kurzen Ein- und Zwei-Runden Turns bis ins Finale. Am Ende belegten wir Platz 8 in der Overallwertung aller 506 Teams und Platz 7 in der 8er Mannschaftswertung, womit wir das Ziel von Platz 5 nur knapp verfehlten.
Unser gutes Teamwork sowie die perfekte Unterstützung unserer Betreuer rundeten die sportliche Leistung ab.
Mike meinte noch, bei uns ist noch einiges an ungenutztem Potential, wodurch die Rundenzeiten „locker“ um 20-35 Sekunden verkürzt werden können.