Henri unermüdlich !

Hier der Bericht unseres Langstreckenspezialisten :
Für den Henri begann die Saison 2015 mit den Frühjahresklassikern Amstel Gold Race in Holland und Lüttich Bastogne Lüttich in Belgien
Trainingsmäßig lief es bis jetzt super, daher ging er beim Amstel Gold Race auf die 240er Strecke mit 2950 hm
Da ein Teamkollege kurzfristig absagte, ging es für Henri morgens um 06.55 Uhr bei 1° auf die Strecke , aber es schien den ganzen Tag die Sonne , nur der Wind
Auf der Strecke erwarteten Ihn 19 Anstiegen, wobei die letzten harten Anstiege sich auf den letzten 50 km befanden.
Trotz der frühen Startzeit befanden sich schon viele der 12000 Fahrer auf der Strecke.
Der Jedermann Wettkampf erfreut sich äußert großer Beliebtheit, denn die 12000 Startplätze wurden ausgelost.
Bereits nach 3 km, ging es in der ersten Berg, bevor es wellig weiter ging.
Gefahren wurde fast ausschließlich auf Nebenstrassen und sehr gut ausgebauten Radwegen. Da die Strecke sehr winklig und mit vielen kleinen Gassen bestückt war, war es nicht einfach Tempo aufzunehmen. Trotz der viele Radler an dem frühen Morgen , war es für den Henri etwas zu langsam , und er ergriff die Flucht nach vorn.
Dadurch musste erst zwar viel allein im Wind fahren, aber viele Gruppen waren einfach zu langsam.
Auf der 2ten Runde, die ab Valkenburg dann anders gefahren wurde , war es dann sehr voll , da viele erst um 10.oo Uhr losgefahren sind.
Die Strecke wurde mit Zeitmessung absolviert auf 6 verschiedenen Strecken von 65-250 km
Auf den letzten 20 km ging es dann für die Fahrer ins eingemachte.

Der Eyserbosberg mit max 18% gefolgt vom Fromberg mit 10% waren zu erklimmen.
12km vor dem Ziel kam dann der Keutenberg mit max. 22% , der plötzlich hinter einer Hecke sofort steil hochgeht. Wegen der vielen Fahrer, staute es sich unten dann an dem steilen Keutenberg und es die Fahrer wurde nur Gruppenweise in den Anstieg geschickt
Für Henri lief es am Berg ganz gut , wenn man auch aufpassen musste , das er Lenker bei der Steigung nicht vorn hochkommen oder neben einen die Fahrer umfallen.
Oben angekommen, ging es kurz flach weiter, bevor es in den Schlussanstieg, dem Cauberg mit 12% ging.
Nach 08:53h und einem Schnitt nach 240 km war Henri im Ziel seines ersten Frühjahresrennens.

Bereits 1 Woche später ging es mit einem Teamkollegen nach Lüttich zum Radrennen Lüttich – Bastogne – Lüttich , in den Profikreisen mit einer der schwersten Frühjahresklassiker.
Dort ging es auf die Strecke von 156 km mit ebenfallt 2600 Hm.
Anders als in Holland sind auf der Strecke weniger Anstiege, aber dafür von länger aber genauso hart.
Leider regnete es den ganzen Tag bei max. 8° und die Streckenführung ließ zu wünschen übrig. Die ersten 10 und letzte 20 km ging es nur durch dichtbefahrende Innenstädte, da die Strecke nicht komplett abgesperrt war, eben nervig. Die Anstiege waren 1,5-3,8 km lang und ebenfalls mit teilweise 18-24% Steigung. In den Abfahrten musste man allerdings sehr vorsichtig fahren, denn die Strassen waren auf Grund des Regens sehr glatt.
Wie schon in Holland war Henri super drauf, nur bei km 80 hinderte Ihn ein Reifenschaden an einer besseren Zeit.
Nach 06:14h war Henri im Ziel wo dann nun auch der Regen aufhörte.
Die nächsten Tage muss Henri sein Training etwas umstellen, denn am 29.05 absolviert er gemeinsam mit einem Teamkollegen den 100 km Hollenmarsch im Sauerland, bevor es dann wieder mit Radrennen weitergeht.