Achim bei RUND um Köln im rad.net. Team

Das zweite Rennen in 2014 wurde bereits auf Mallorca geplant. Rund um Köln 2014 mit dem rad-net ROSE Master Team, mit dem ich eine schöne Zeit auf der Baleareninsel verbrachte.
So ging es früh morgens an Ostermontag nach Köln, um mit Jürg, Niklas, Jürgen, Christian und Uli die 124,6km im bergischen Land zu bewältigen. Die Taktik war klar: Ein Podestplatz in der Teamwertung (die besten 4 je Team) sowie der Kampf um die Bergwertung im Rahmen der rad-net Berg Challenge.
Nach dem Start ging es flach aus Köln raus und ich nutzte die Chance, das Feld anzuführen. Die Straßen in Köln hörten scheinbar nicht auf, so dass es sich ewig zog. In nördlicher Richtung ging es weiter nach Odenthal. Leider erwischte es mich, nachdem ich gerade mit Uli über das Profil gesprochen hatte. Ein Mitstreiter berührte beim trinken ein parkendes Auto und riss mich mit zu Boden. So hatte ich mir das mit A… aufreißen nicht vorgestellt. Die Hose und meine Nerven waren hin und das Spritzenfeld weg.
Kurz überlegte ich zurück zu fahren, ging aber doch mit Schmerzen wieder aufs Rad. Es dauert bis zum berühmten Anstieg nach Schloss Bensberg, ehe ich wieder in der führenden Gruppe mit etwa 150 Leuten vertreten war. Auf dem Weg dahin, versuchte ich die Challenge Bergwertung so gut es ging zu fahren.
Nach Bensberg fuhren wir eine Schleife über Hoffnungsthal und Overath zurück nach Spitze, wo es erneut in Richtung Schloss Bensberg hoch ging. Leider verlor ich bereits etwa in Overath den Anschluss an die führende Gruppe, so dass wir zunächst zu Dritt, dann in einer 20 Mann Gruppe unterwegs waren.
Das zweite Mal Schloss Bensberg lief gut, aber es war inzwischen vom starken Regen sehr rutschig. Nicht alles schafften den Anstieg auf Kopfsteinpflaster auf dem Rad. Die restlichen 30km zum Ziel hatte ich keine weiteren Ambitionen und wollte nur heile „nach Hause“.
Nach 3.18 Stunden kam ich mit 10 min Rückstand nach vorne als 116. Gesamt / 53. AK in Köln an. Hier schien auch wieder die Sonne und wir konnten Ostern schön ausklingen lassen. In der Teamwertung konnten die anderen dann weiter vorne einen guten 5. Platz sichern, Christian war mit Rang 3 in der AK unser Schnellster (28. Gesamt). In der Bergwertung konnte ich zumindest mit Rang 10 meine Ambitionen zeigen.
Ich hoffe, dass ich meine Rennperformance trotzdem verbessern konnte und bin gespannt auf das „Heimspiel“ in Sundern am kommenden Samstag. Danach geht’s zur dolce vita nach Riva, zum großen MTB Marathon am Gardasee.